Weihnachtsgrüße aus Tennessee

Weihnachtsgrüße aus Tennessee

Ein Adventskalender könnte das Fest versüßen

Emma Sörensen hat Völksen für ein Jahr gegen Tennessee getauscht

Ich lebe in Tennessee, USA, und bin jetzt schon seit Anfang August hier. Leider fliege ich schon im Juni des nächsten Jahres zurück. Ich verbringe hier ein Auslandsjahr und gehe jeden Tag zur Schule. Danach habe ich entweder Fußball- oder Basketballtraining. Freitags sind die Footballgames, da mache ich entweder Fotos für das Jahrbuch oder filme für meine Broadcast class. Mittwochs und sonntags gehe ich in die Kirche und zur Jugendgruppe.
Weihnachtsstimmung kommt hier im November auf, also direkt nach Halloween, und das wird hier wirklich groß gefeiert. Zwischendurch haben wir Thanksgiving gehabt, aber das ist nur für eine Woche wichtig. Weihnachten wird nicht am 24. Dezember, sondern nur am 25. gefeiert. Viele Familien – so wie meine – verreisen, um den Rest der Familie zu sehen.
Was ich vermisse in der Weihnachtszeit? Es klingt zwar nicht wichtig, ist es für mich aber: ein Adventskalender. Keiner hier hat je einen gehabt, in Deutschland hatte ich sogar zwei oder drei jedes Jahr. Jeden Tag aufzuwachen und ein Türchen aufmachen zu können, war immer ein guter Start in den Tag. Weihnachten in den USA ist generell aber nicht sehr viel anders als zu Hause.
Zu meiner Familie in Deutschland habe ich nicht so viel Kontakt. Wenn wir mal reden wollen, dann über Skype oder Facetime, oder wir schreiben über Whatsapp. Ich grüße meine Mutter, meinen Bruder, meine Cousine, meine Oma, meine Tante, meine Freundinnen und meinen Vater und hoffe, dass sie auch ohne mich ein schönes Weihnachtsfest feiern.

Emma Sörensen

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