Die schönsten Weihnachtsgeschenke 2016 – Originelles und Ausgefallenes unter dem Weihnachtsbaumdepositphotos.com © Subbotina

Die schönsten Weihnachtsgeschenke 2016 – Originelles und Ausgefallenes unter dem Weihnachtsbaum

Jedes Jahr aufs Neue geht der Geschenkestress von vorn los. Womit kann man dem Beschenkten noch eine Freude machen, welches Geschenk ist wirklich ausgefallen und was kommt hingegen gar nicht gut unter dem Weihnachtsbaum an? Unsere Tipps sorgen dafür, dass die Suche nach dem richtigen Präsent dieses Jahr ein wenig leichter fällt!

  • Freizeit verschenken

Viele Menschen wünschen sich mehr Freizeit, als Geschenk bieten sich daher ideal kleine Dienstleistungen an. Das kann zum Beispiel der Gutschein für eine Putzhilfe oder einen Babysitter sein, aber auch Unterstützung durch einen Gärtner oder Hilfe durch einen Fachmann für handwerkliche Tätigkeiten findet großen Anklang. Auch Koch- oder Sportkurse oder das Erlernen einer neuen Sprache stehen weit oben, sollten am besten aber vorher nochmal einmal mit dem Beschenkten abgesprochen werden.

  • Nachhaltige Geschenke für Naturverliebte

Nachhaltigkeit liegt im Trend und setzt sich ein Beschenkter aktiv für dieses Thema ein, so wird er sich sicherlich über ein besonders umweltbewusstes und dennoch nützliches oder stylisches Geschenk freuen. Angesagt ist beispielsweise der Rohstoff Bambus, der nicht nur enorm nachhaltig ist, sondern mittlerweile sogar als Mouse oder Tastatur daherkommt. Schon etwas etablierter ist die Zahnbürste aus Bambus, die komplett biologisch abbaubar ist. Zudem lassen sich viele ToGo-Gegenstände stilvoll ersetzen. Statt dem Pappkaffeebecher bietet sich zum Beispiel ein wiederverwendbares Modell an, aber auch Strohhalme können heute aus Metall oder Glas gekauft werden – eine Kleinigkeit mit großer Wirkung, auch optisch.

Und wer besonders nachhaltig sein will: Nichts schenken! Keine Kosten, keine verschwendeten Ressourcen, kein Stress. Stattdessen kann es ja vielleicht ein gemeinsames Erlebnis wie etwa ein Abendessen oder ein Kurztrip sein.

  • Auf Wünsche hören

Wer seinen Liebsten wirklich eine Freude machen will, sollte zuallererst tatsächlich darauf hören, was diese sich wünschen und nicht einfach „irgendwas“ kaufen, nur damit dieser Punkt endlich abgehakt werden kann. So sind letztendlich beide Seiten zufrieden und keiner geht leer aus. Sinnvoll ist daher auch ein Wunschzettel seitens des Beschenkten – viele Schenker sind dafür sogar sehr dankbar, denn so verzweifeln sie gar nicht erst an einer kreativen Geschenkidee. Am besten sind auf dem Wunschzettel Geschenke in mehreren Preisklassen vorhanden, sodass auch bei einem kleineren Budget etwas Passendes dabei ist. Idealerweise wird dabei ein Wunsch erfüllt, den sich der Beschenkte wirklich nicht so einfach selbst erfüllen kann oder für den er nicht das nötige Kleingeld hat. Hier bietet es sich an, mit mehreren Leuten zu schenken, sodass auch etwas teurere Dinge gekauft werden können, zum Beispiel hochwertige Elektronik-Artikel, besondere Kleidung oder sogar eine Reise.

  • Muss es wirklich immer individuell sein?

Seit einigen Jahren sind personalisierte Geschenke im Trend, angefangen bei der Kaffeetasse mit Aufdruck zum selbstgestalteten T-Shirt bis hin zum eigenen Stern am Himmelszelt.  Tatsächlich sind es aber gerade diese individuellen Geschenkideen, die nur selten den Geschmack des Beschenkten treffen, wenngleich der Gedanke dahinter sicherlich ein guter ist. Ausnahmen machen hier nur die Geschenke, die wirklich hochwertig sind. Darunter kann Schmuck mit einer besonderen Gravur fallen, aber auch ein speziell gestaltetes Briefpapier oder ein Wein, der selbst aus einer kleinen Winzerei aus dem Ausland mitgebracht wurde, sind schöne Geschenkideen. Wer stattdessen nur zu Aufdrucken und ähnlichen Alternativen greift, ist hingegen gar nicht so individuell – denn einerseits sind die Kleidungsstücke und Gegenstände meist nicht sehr hochwertig produziert und andererseits werden sie heutzutage sehr häufig verschenkt.

Achtung: Nicht jedes Geschenk ist unter dem Weihnachtsbaum willkommen

Genauso gibt es auch einige Geschenke, die besser nicht unter dem Weihnachtsbaum liegen sollten. Meist deshalb, weil sie als besonders gedankenlos gelten, sehr unpersönlich sind oder womöglich gar nicht dem Geschmack des Beschenkten entsprechen.

  • Dazu zählen beispielsweise Krawatten für Herren oder Socken.
  • Aber auch Diätprodukte (die die unterschwellige Botschaft vermitteln, dass der Beschenkte nicht schön, schlank oder fit genug ist) sind nur dann geeignet, wenn sie sich tatsächlich gewünscht werden.
  • Dasselbe gilt für Haushaltsgeräte oder Schulsachen, denn diese erinnern zwangsläufig an Arbeit, Stress, Lernen und an das baldige Ende der Ferientage. Auch hier kann es natürlich Ausnahmen geben, zum Beispiel dann, wenn ein leidenschaftlicher Hobbykoch sich entsprechendes Equipment wünscht.
  • Ebenfalls ein No Go: Haustiere verschenken, ohne im Vorfeld darüber gesprochen zu haben. Nicht umsonst landen tausende Tiere nach dem Weihnachtsfest im Tierheim oder werden einfach ausgesetzt.

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