Das Weihnachtsessen – Variationen und Ideen © depositphotos.com/ belchonok

Das Weihnachtsessen – Variationen und Ideen

An Weihnachten soll es nicht nur unter dem Tannenbaum, sondern auch am festlich gedeckten Tisch etwas ganz Besonderes geben. Ganz klassisch gibt es zum Weihnachtsfest Kartoffelsalat mit Würstchen, Gans, Ente oder Wild, aber auch Fisch und komplett vegetarische oder sogar vegane Menüs sind denkbar. Wichtig dabei ist, dass sich das Menü an den Wünschen und Geschmäckern der Gäste orientieren sollte und bei Bedarf auch ein oder zwei Alternativen serviert werden können, damit niemand leer ausgeht.

Menü zum Vorbereiten

Weihnachten ist meist bekanntlich sehr stressig, daher sollten die genutzten Kochrezepte nach Möglichkeit nicht allzu kompliziert und komplex sein. Ideal ist es, wenn das Menü bereits im Vorfeld vorbereitet werden kann, sodass das Kochen letztendlich entspannt und stressfrei abläuft. Bei Fleisch bietet es sich beispielsweise an, dieses bereits am Vortag vorzugaren, sodass es an Heiligabend nur noch kurz in den Ofen geschoben werden muss, Gemüse und Salat können ebenfalls schon im Vorfeld geschnitten und vermengt werden. Ähnlich einfach gestaltet sich die Vorbereitung bei Saucen, Dips, Vor- und Nachspeisen, die meist für einen oder einen halben Tag im Kühlschrank gelagert werden können.

Ansonsten sind die Möglichkeiten durchaus vielfältig und halten im Grunde unzählige Variationen bereit, einige Weihnachtsessen Ideen sind beispielsweise folgende und stellen jeweils ein eigenes Weihnachtsmenü vor:

Für Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten

  • Vorspeise: Fischsuppe mit Krabben und Sylter Austern
  • Steinbutt-Filets in Wein-Senf-Sauce
  • Dessert: Mousse in Blätterteig mit Marzipan und Sanddorn

Die klassische Weihnachtsente

  • Gefüllte Ente mit Orangensauce, dazu: Rosenkohl und Kartoffelknödel
  • Dessert: Grießknödel mit Krokant und fruchtiger Sauce

Unkompliziert aus dem Ofen

  • Vorspeise: Gemischter Salat
  • Gänsekeulen, dazu: Rotkohl mit Apfel
  • Dessert: Orangentorte

Vegetarisches Weihnachtsessen

  • Vorspeise: Baguette mit Pilz-Pâté, dazu rote Zwiebelmarmelade
  • Blätterteigstrudel mit Kürbis, Lauch und Maronen, dazu: Gebratener Rosenkohl und Kirschsauce
  • Dessert: Soja -Schokopudding

Punsch und Glühwein selber machen

Ebenfalls an vielen Weihnachtsabenden unverzichtbar: der Punsch und/oder Glühwein. Nach einem kalten Winterspaziergang wärmt er gut durch und ist vor allem unter dem Weihnachtsbaum oder beim entspannten Zusammensitzen ein idealer Begleiter.

Die selbstgemachte Variante ist dabei gar nicht schwer umzusetzen und benötigt auch nur wenige Zutaten, nämlich Rotwein, Zimt, Gewürznelken, Zitrone und Sternanis, die gemeinsam erhitzt werden. Dabei ganz wichtig: den Glühwein nicht über 80°C erhitzen, da der enthaltene Alkohol ansonsten verdampft und die Gewürze sich geschmacklich verändern. Wer es hingegen ohnehin alkoholfrei möchte, der greift direkt zu Fruchtsaft statt Wein. Ebenfalls beliebt und noch dazu ein echtes Spektakel ist übrigens die Feuerzangenbowle:

  • Hierfür werden Orangensaft, Rotwein, Zimtstange und Nelken in einem Bowle-Topf erhitzt (aber nicht kochen lassen).
  • Über die heiße Bowle wird nun ein Zuckerhut mithilfe eines Gestells gelegt.
  • In einem weiteren Topf wird Rum erhitzt, welcher in kleinen Mengen über den Zuckerhut gegossen wird – währenddessen wird der Zuckerhut angezündet.
  • So geht es weiter, bis der Zuckerhut schließlich komplett geschmolzen und in den Rotwein getropft ist.
  • Alles umrühren und in Teegläsern servieren.

Weitere Rezepte für Glühwein und Punsch finden Sie hier.

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