Weihnachtsbaumverkauf in HannoverPeter Kettenbach trägt mit seinen Sohn Moritz einen Tannenbaum vom Maschsee in die Südstadt.© Alexander Körner

Weihnachtsbaumverkauf in Hannover

Hier können Sie in Hannover einen Weihnachtsbaum kaufen

Auch in diesem Jahr werden wieder im Einzelhandel und in Baummärkten Weihnachtsbäume verkauft. Daneben finden sich auch viele öffentliche Verkaufsstellen in der Landeshauptstadt. Eine Auflistung für die öffentlichen Verkaufsorte finden Sie hier:

Weihnachtsbaumverkauf vom 24.11. bis 24.12.2016

Schützenplatz

Weihnachtsbaumverkauf vom 03.12. bis 24.12.2016

Rudolf-von-Bennigsen-Ufer
Klingerplatz
Festplatz Bemerode
Festplatz Marienwerder

Weihnachtsbaumverkauf vom 05.12.16 bis 24.12.16

Hans-Böckler-Allee

Weihnachtsbaumverkauf vom 12.12. bis 24.12.2016

Hildesheimer Straße / Ecke Altenbekener Damm
Jakobistraße
Vier Grenzen
Schaperplatz  / Berckhusenstraße
Gartenallee / Stephanusstraße
Weißekreuzplatz
Lister Platz
Waldstraße / Podbielskistraße
Bardowicker Straße / Brücke
Limmerstraße / Post
Vahrenwalderplatz
Wettbergen / B 217
Berckhusenstraße / Kleefelder Bahnhof
Am Sauerwinkel / Ricklingen
Westschnellweg / Stöckener Straße (Höhe Leineufer), B 6
Podbielskistraße / Böcklinplatz
Stephansplatz / Bandelstraße
Stephansplatz / Geibelstraße
Hohenzollernstraße / Musikhochschule
Festplatz Badenstedt
Jahnplatz
Fiedeler Platz
Am Ihlpohl
Janusz-Korczak-Allee
Benther Bergstraße
Wittenberger Straße
Kopernikusstraße
Höversche Straße
Langenforther Straße
Buchholzer Straße/Schierholzstraße
Pasteurallee/Schierholzstraße

Der Trend geht zum Zweitbaum

Preise für Tannenbäume bleiben stabil – für guten Wuchs ist viel Handarbeit nötig

Die einen kaufen ihren Baum bereits Anfang Dezember, andere erst am späten Nachmittag des 24. Dezember. Für manche kann die Weihnachtstanne nicht groß genug sein. Für andere gehört es zur Familientradition, ein kleines, krummes, vergessenes Bäumchen zu „retten“ , das sonst niemand wollte. Familien mit Kindern lieben es, ihren Baum im Wald frisch zu schlagen, und so wird der Tannenerwerb gleich zu einem Ausflugsevent mit Glühwein und Stockbrotrösten. So mancher Single bevorzugt dagegen den Supermarkt nebenan, um seinen Weihnachtsbaum zu kaufen – das ist schließlich schön praktisch und geht schnell. So verschieden die Menschen auch sind, eines eint die Deutschen. Sie lieben ihren „Naturbaum“. Künstliche Nadeln und Plastiktannen, wie in vielen Ländern üblich, kommen ihnen nicht ins Wohnzimmer. Nach Angaben des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger wurden in den vergangenen Jahren in Deutschland zwischen 23 und 25 Millionen Bäume verkauft.

Favorit ist die Nordmanntanne

Der mit Abstand beliebteste Baum ist dabei die Nordmanntanne. Ihr Marktanteil liegt bei gut 75 bis 80 Prozent. An zweiter Stelle kommt die Blaufichte – gefolgt von Nobilistannen, Rotfichten, Kiefern, Douglasien, Korktannen und Coloradotannen. Bis eine Weihnachtstanne groß genug für die heimische Stube ist, dauert es rund zehn Jahre. Viel Handarbeit ist nötig. So hemmen die Tannenbaumanbauer das Spitzenwachstum mittels einer Spezialzange, um den Strom des Lebenssaftes zu bremsen und so die Abstände zwischen den Astreihen gleichmäßig zu halten. Durch Herauszwicken der äußersten Triebe wird außerdem der Wuchs der Seitentriebe von Hand individuell reguliert, damit die Tannen schön rund und gleichmäßig wachsen.

Die Verbraucher können sich in diesem Jahr freuen. Wie auch schon 2013 bleiben die Preise nach Angaben der Tannenzüchter stabil. Bereits im August, als viele Hannoveraner sich noch am Ferienstrand in der Sonne aalten, gaben die Anbauer ihre Prognose zum Preisniveau für 2014 ab. Auf 16 bis 22 Euro beläuft sich demnach der Preis für den laufenden Meter für den Favoriten, die Nordmanntanne. Da liegt es nahe, einem seit einigen Jahren existierenden Trend zu folgen. Der Weihnachtsfan, der mit der Zeit geht, stellt sich einen Zweitbaum auf – im Garten oder auf der Terrasse oder dem Balkon.

Bäume gibt es im gesamten Stadtgebiet

Wer seine Weihnachtstanne nicht selber schlagen, sondern einfach kaufen möchte, erhält die Bäume im gesamten Stadtgebiet. Verkaufsstände mit Beratung gibt es an nahezu allen großen Straßen und Plätzen – unter anderem an der Hildesheimer Straße, Stephansplatz, am Maschsee, an Vier Grenzen, Weißekreuzplatz, Lister Platz, Limmer Straße, Vahrenwalder Platz, Berckhusenstraße, Stöckener Straße und dem Festplatz Badenstedt.

Julia Pennigsdorf

 

Tipps zum Baumkauf

  • Baum an geschützter Stelle im Freien oder in der kühlen Garage aufbewahren.
  • Um das Austrocknen zu verhindern: den Baum in einen Eimer Wasser stellen.
  • Die Tanne bereits einen Tag vor dem Schmücken aufstellen. Dann richten sich die Äste wieder auf.
  • Den Baum mit Netz in den Ständer stellen. Erst dann aufschneiden und abnehmen.
  • Ein zwei Meter hoher Weihnachtsbaum benötigt bis zu zwei Liter Wasser am Tag. Deshalb ist ein Ständer mit Wasserbehälter sinnvoll. Ideal: vorher anschneiden.
  • Den Tannenbaum nicht vor die warme Heizung stellen. Dann wird er schnell trocken und nadelt.

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