Weihnachtsbaumverkauf in HannoverPeter Kettenbach trägt mit seinen Sohn Moritz einen Tannenbaum vom Maschsee in die Südstadt.© Alexander Körner

Weihnachtsbaumverkauf in Hannover

Hier können Sie in Hannover einen Weihnachtsbaum kaufen

Auch in diesem Jahr werden wieder im Einzelhandel und in Baummärkten Weihnachtsbäume verkauft. Daneben finden sich auch viele öffentliche Verkaufsstellen in der Landeshauptstadt. Die Verkäufe enden am 24. Dezember.

Eine Auflistung für die öffentlichen Verkaufsorte finden Sie hier:

Weihnachtsbaumverkauf ab dem 25.11.

Schützenplatz

Weihnachtsbaumverkauf ab dem 02.12.

Rudolf-von-Bennigsen-Ufer

Weihnachtsbaumverkauf ab dem 03.12.

Festplatz Marienwerder
Klingerplatz

Weihnachtsbaumverkauf ab dem 05.12.

Festplatz Bemerode

Weihnachtsbaumverkauf ab dem 12.12.

Badenstedt
Benther Bergstraße

Bult
Janusz-Korczak-Allee

Döhren
Fiedeler Platz

Groß-Buchholz
Pasteurallee/Schierholzstraße

Kleefeld
Schaperplatz  / Berckhusenstraße
Kantstraße

Linden
Bardowicker Straße / Brücke
Gartenallee / Stephanusstraße
Am Ihlpohl
Limmerstraße 65/ Nähe Sparkasse

List
Jakobistraße/Voßstraße 47
Lister Platz/Oskar-Winter-Straße 9
Podbielskistraße 208/ Böcklinplatz
Vier Grenzen/Lister Kirchweg 113
Weißekreuzplatz
Waldstraße / Podbielskistraße 41

Misburg
Buchholzer Straße/Schierholzstraße

Oststadt
Emmichplatz
Weißekreuzplatz

Ricklingen
Am Sauerwinkel / Wallensteinstraße 117a

Sahlkamp
Wittenberger Straße

Stöcken
Westschnellweg / Stöckener Straße neben Nr. 173
Mecklenheider Straße/Rewe Markt

Südstadt
Sallstraße/Struckmeyerbrunnen
Stephansplatz / Bandelstraße
Stephansplatz / Geibelstraße

Vahrenwald
Jahnplatz
Vahrenwalderplatz

Wettbergen 
B 217/ Teskowstraße neben Nr. 188

Der Trend geht zum Zweitbaum

Preise für Tannenbäume bleiben stabil – für guten Wuchs ist viel Handarbeit nötig

Die einen kaufen ihren Baum bereits Anfang Dezember, andere erst am späten Nachmittag des 24. Dezember. Für manche kann die Weihnachtstanne nicht groß genug sein. Für andere gehört es zur Familientradition, ein kleines, krummes, vergessenes Bäumchen zu „retten“ , das sonst niemand wollte. Familien mit Kindern lieben es, ihren Baum im Wald frisch zu schlagen, und so wird der Tannenerwerb gleich zu einem Ausflugsevent mit Glühwein und Stockbrotrösten. So mancher Single bevorzugt dagegen den Supermarkt nebenan, um seinen Weihnachtsbaum zu kaufen – das ist schließlich schön praktisch und geht schnell. So verschieden die Menschen auch sind, eines eint die Deutschen. Sie lieben ihren „Naturbaum“. Künstliche Nadeln und Plastiktannen, wie in vielen Ländern üblich, kommen ihnen nicht ins Wohnzimmer. Nach Angaben des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger wurden in den vergangenen Jahren in Deutschland zwischen 23 und 25 Millionen Bäume verkauft.

Favorit ist die Nordmanntanne

Der mit Abstand beliebteste Baum ist dabei die Nordmanntanne. Ihr Marktanteil liegt bei gut 75 bis 80 Prozent. An zweiter Stelle kommt die Blaufichte – gefolgt von Nobilistannen, Rotfichten, Kiefern, Douglasien, Korktannen und Coloradotannen. Bis eine Weihnachtstanne groß genug für die heimische Stube ist, dauert es rund zehn Jahre. Viel Handarbeit ist nötig. So hemmen die Tannenbaumanbauer das Spitzenwachstum mittels einer Spezialzange, um den Strom des Lebenssaftes zu bremsen und so die Abstände zwischen den Astreihen gleichmäßig zu halten. Durch Herauszwicken der äußersten Triebe wird außerdem der Wuchs der Seitentriebe von Hand individuell reguliert, damit die Tannen schön rund und gleichmäßig wachsen.

Bäume gibt es im gesamten Stadtgebiet

Wer seine Weihnachtstanne nicht selber schlagen, sondern einfach kaufen möchte, erhält die Bäume im gesamten Stadtgebiet. Verkaufsstände mit Beratung gibt es an nahezu allen großen Straßen und Plätzen – unter anderem an der Hildesheimer Straße, Stephansplatz, am Maschsee, an Vier Grenzen, Weißekreuzplatz, Lister Platz, Limmer Straße, Vahrenwalder Platz, Berckhusenstraße, Stöckener Straße und dem Festplatz Badenstedt.

Julia Pennigsdorf

Tipps zum Baumkauf

  • Baum an geschützter Stelle im Freien oder in der kühlen Garage aufbewahren.
  • Um das Austrocknen zu verhindern: den Baum in einen Eimer Wasser stellen.
  • Die Tanne bereits einen Tag vor dem Schmücken aufstellen. Dann richten sich die Äste wieder auf.
  • Den Baum mit Netz in den Ständer stellen. Erst dann aufschneiden und abnehmen.
  • Ein zwei Meter hoher Weihnachtsbaum benötigt bis zu zwei Liter Wasser am Tag. Deshalb ist ein Ständer mit Wasserbehälter sinnvoll. Ideal: vorher anschneiden.
  • Den Tannenbaum nicht vor die warme Heizung stellen. Dann wird er schnell trocken und nadelt.

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