Weihnachtsbaumverkauf in Hannover

Am Maschsee läuft der vorweihnachtliche Handel mit den Weihnachtsbäumen schon, am Schützenplatz auch. In den kommenden Wochen werden zahlreiche weitere Händler ihre Weihnachtsbäume auf öffentlichen Plätzen anbieten – insgesamt sind bei der Stadt 35 Verkaufsstellen angemeldet.

Weihnachtsbaum verkauf Hannover

Peter Kettenbach trägt mit seinen Sohn Moritz einen Tannenbaum vom Maschsee in die Südstadt.© Alexander Körner

Weihnachtsbaumverkauf vom 06.12. bis 24.12.2014

Bussestraße / Groß-Buchholzer-Kirchweg

 

Weihnachtsbaumverkauf vom 12.12. bis 24.12.2014

  • Hildesheimer Straße / Ecke Altenbekener Damm
  • Jakobistraße
  • Vier Grenzen
  • Schaperplatz  / Berckhusenstraße
  • Gartenallee / Stephanusstraße
  • Weißekreuzplatz
  • Lister Platz
  • Waldstraße / Podbielskistraße
  • Bardowicker Straße / Brücke
  • Limmerstraße / Post
  • Linsingenstraße / Niedersachsenring
  • Vahrenwalderplatz
  • Wettbergen / B 217
  • Berckhusenstraße / Kleefelder Bahnhof
  • Am Sauerwinkel / Ricklingen
  • Westschnellweg / Stöckener Straße (Höhe Leineufer), B 6
  • Schulenburger Landstraße 88-90
  • Podbielskistraße / Böcklinplatz
  • Stephansplatz / Bandelstraße
  • Hohenzollernstraße / Musikhochschule
  • Festplatz Badenstedt
  • Jahnplatz
  • Fiedeler Platz
  • Uslarplatz

 

Weihnachtsbaumverkauf vom 14.12. bis 24.12.2014

  • Stephansplatz / Bandelstr.
  • Roderbruchmarkt
  • Kugelfangtrift
  • Ahlem Richard-Lattorf-Str.
  • Stephansplatz / Geibelstraße

 

Weihnachtsbaumverkauf vom 03.12. bis 24.12.2014

Rudolf-von-Bennigsen-Ufer

 

Weihnachtsbaumverkauf vom 06.12. bis 24.12.2014

  • Festplatz Marienwerder
  • Festplatz Bemerode

 

Weihnachtsbaumverkauf vom 12.12. bis 24.12.2014

  • Kopernikusstraße
  • Höversche Straße / Bahnhof Misburg
  • Brabeckstraße / Anecampstraße
  • Langenforther Straße
  • Bemerode Rathausplatz
  • Karlsruher Str. / Gollstr.
  • Hans-Böckler-Allee

 

Weihnachtsbaumverkauf vom 25.11. bis 24.12.2014

Schützenplatz

Der Trend geht zum Zweitbaum

Preise für Tannenbäume bleiben stabil – für guten Wuchs ist viel Handarbeit nötig

Die einen kaufen ihren Baum bereits Anfang Dezember, andere erst am späten Nachmittag des 24. Dezember. Für manche kann die Weihnachtstanne nicht groß genug sein. Für andere gehört es zur Familientradition, ein kleines, krummes, vergessenes Bäumchen zu „retten“ , das sonst niemand wollte. Familien mit Kindern lieben es, ihren Baum im Wald frisch zu schlagen, und so wird der Tannenerwerb gleich zu einem Ausflugsevent mit Glühwein und Stockbrotrösten. So mancher Single bevorzugt dagegen den Supermarkt nebenan, um seinen Weihnachtsbaum zu kaufen – das ist schließlich schön praktisch und geht schnell. So verschieden die Menschen auch sind, eines eint die Deutschen. Sie lieben ihren „Naturbaum“. Künstliche Nadeln und Plastiktannen, wie in vielen Ländern üblich, kommen ihnen nicht ins Wohnzimmer. Nach Angaben des Bundesverbandes der Weihnachtsbaumerzeuger wurden in den vergangenen Jahren in Deutschland zwischen 23 und 25 Millionen Bäume verkauft.

Favorit ist die Nordmanntanne

Der mit Abstand beliebteste Baum ist dabei die Nordmanntanne. Ihr Marktanteil liegt bei gut 75 bis 80 Prozent. An zweiter Stelle kommt die Blaufichte – gefolgt von Nobilistannen, Rotfichten, Kiefern, Douglasien, Korktannen und Coloradotannen. Bis eine Weihnachtstanne groß genug für die heimische Stube ist, dauert es rund zehn Jahre. Viel Handarbeit ist nötig. So hemmen die Tannenbaumanbauer das Spitzenwachstum mittels einer Spezialzange, um den Strom des Lebenssaftes zu bremsen und so die Abstände zwischen den Astreihen gleichmäßig zu halten. Durch Herauszwicken der äußersten Triebe wird außerdem der Wuchs der Seitentriebe von Hand individuell reguliert, damit die Tannen schön rund und gleichmäßig wachsen.

Die Verbraucher können sich in diesem Jahr freuen. Wie auch schon 2013 bleiben die Preise nach Angaben der Tannenzüchter stabil. Bereits im August, als viele Hannoveraner sich noch am Ferienstrand in der Sonne aalten, gaben die Anbauer ihre Prognose zum Preisniveau für 2014 ab. Auf 16 bis 22 Euro beläuft sich demnach der Preis für den laufenden Meter für den Favoriten, die Nordmanntanne. Da liegt es nahe, einem seit einigen Jahren existierenden Trend zu folgen. Der Weihnachtsfan, der mit der Zeit geht, stellt sich einen Zweitbaum auf – im Garten oder auf der Terrasse oder dem Balkon.

Bäume gibt es im gesamten Stadtgebiet

Wer seine Weihnachtstanne nicht selber schlagen, sondern einfach kaufen möchte, erhält die Bäume im gesamten Stadtgebiet. Verkaufsstände mit Beratung gibt es an nahezu allen großen Straßen und Plätzen – unter anderem an der Hildesheimer Straße, Stephansplatz, am Maschsee, an Vier Grenzen, Weißekreuzplatz, Lister Platz, Limmer Straße, Vahrenwalder Platz, Berckhusenstraße, Stöckener Straße und dem Festplatz Badenstedt.

Julia Pennigsdorf

Tipps zum Baumkauf

  • Baum an geschützter Stelle im Freien oder in der kühlen Garage aufbewahren.
  • Um das Austrocknen zu verhindern: den Baum in einen Eimer Wasser stellen.
  • Die Tanne bereits einen Tag vor dem Schmücken aufstellen. Dann richten sich die Äste wieder auf.
  • Den Baum mit Netz in den Ständer stellen. Erst dann aufschneiden und abnehmen.
  • Ein zwei Meter hoher Weihnachtsbaum benötigt bis zu zwei Liter Wasser am Tag. Deshalb ist ein Ständer mit Wasserbehälter sinnvoll. Ideal: vorher anschneiden.
  • Den Tannenbaum nicht vor die warme Heizung stellen. Dann wird er schnell trocken und nadelt.
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